Das Umland von Eversen

Ereignis-Datum: 4. Mai 1800

Zu den geografischen Gegebenheiten in der näheren Umgebung von Eversen in früheren Jahrhunderten gibt es folgende Hinweise:
auf flachen Bergsporn des Wölberges finden sich Reste einer hochmittelalterlichen Burganlage, über die keine schriftlichen Nachrichten bekannt sind. Vermutlich entstand sie im 12. Jahrhundert. Noch um die Jahrhunderwende befanden sich im Innern der Anlage Reste des aufgehenden Kalkmörtelmauerwerks. Sie wurde als Steinbruch benutzt und abgetragen. Über den Erbauer und den Besitzer der Anlage ist nichts bekannt.
Am Fuße des Wölbergs an der Emmer lag die sogenannte Borgmäsche und eine große Wiesenfläche, vielleicht hat diese Wiesenfläche den Namen von der Burg auf dem Wölberg.
Auf dem Wege von Sommersell nach Eversen lag das Dorf Volkoldessen, war aber schon zu Anfang des 16. Jahrhunderts längst wüst, es war schon mit Buschwerk bewachsen. Ferner lag das noch ein Dorf Limbecke mit den Limbecker Fischteichen.
Weitere Einzelheiten zur Entwicklung der Gemeinde Eversen nach 1800 sind u.a. in der ab 1802 geführten Gemeindechronik zu lesen:
Nach der Säkularisation des Hochstiftes und der Besetzung durch die preußische Armee am 1. und 2. August 1802 wurde das Paderborner Land dem Königreich Preußen zugeordne

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